Das kündigte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) an. Mehrnews unter Berufung auf die in London erscheinende Tageszeitung Al-Hayat, wurde diese Sitzung am 27. Oktober aufgenommen und dauerte zwei Tage an. Laut dem Roten Kreuz ist das ein Zeichen dafür, dass Iran und Irak neue Bemühungen zur Klärung des Schicksals der Kriegsverschollenen begonnen haben.Nähere Angaben zu den beteiligten Politikern und getroffenen Entscheidungen wurden nicht gemacht. Ein IKRK-Verantwortungsträger sagte lediglich: "Wir begrüßen die errungenen Fortschritte, sowie das Engagement beider Länder bei dieser Frage."Dem Bericht zufolge, ist dies die erste Zusammenkunft beider Länder, welche seit Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Iran und Irak 2008, im Beisein des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz abgehalten wurde. In dem Abkommen wurde eine Beschleunigung der Ermittlungen über namentlich genannte Verschollene oder Kriegsgefangene während des auferlegten Krieges gefordert.Ab 2008 und unter Aufsicht des Roten Kreuzes wurden bislang 250 sterbliche Überreste der Streitkräfte beider Länder ausgetauscht; das Schicksal von tausenden weiteren Verschollenen ist jedoch weiterhin unklar.
29 Oktober 2010 - 20:30
News ID: 211140
Auf einer zweitägigen Konferenz in Genf haben sich Teheran und Bagdad geeinigt, ihre Ermittlungen über das Schicksal von Verschollenen während der Heiligen Verteidigung (1980-1988) zu intensivieren.